Artist Index: Bergen, Claus


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Los 2715Bergen, Claus
Konvolut Autographen

Auktion 115

Zuschlag
1.200€ (US$ 1,379)

Details

Bergen, Claus, bedeutender Marinemaler und Illustrator (lieferte 450 Illustrationen für Karl Mays Illustrierte Reiseerzählungen des Fehsenfeld-Verlags); seine Schiffs- und Seekriegs-Gemälde bewahren zahlreiche Museen (1885-1964). Konvolut von 11 eigh. Briefen, 1 eigh. Bilderverzeichnis und 1 eigh. Postkarte m. U. "Claus Bergen". Zus. ca. 24 S. Jeweils mit Darstellung eines Wikingerschiffs im Briefkopf. Gr. 4to. München 13.IV. - 28.X.1934.
An den Dresdener Kunsthändler L. W. Gutbier, Inhaber der Galerie Ernst Arnold. Umfang- und inhaltsreiche Briefe, ausschließlich über seine Bilder, Motive, Preise, Transporte etc., hauptsächlich aber über die von Gutbier in Dresden geplante große Ausstellung von Marinebildern, für die Bergen ein eigener Saal zur Verfügung gestellt werden soll. Der Maler erörtert alle Einzelheiten, beschreibt Motive und Formate, verhandelt über die Preise und beantwortet Gutbiers Fragen. Ein Zitat als Beispiel: "... Jedenfalls dürfte der mir zugedachte Saal nicht zu klein sein. Ein Bild 'Besuch des Führers bei der Reichsmarine' existiert leider nicht. Ich wollte ein solches im vorigen Jahre anlässlich der Teilnahme des Führers an dem Flottenmanöver an Bord der 'Leipzig' malen, sollte als Berichterstatter der Leipziger Illustrierten Zeitung an der Fahrt teilnehmen. Aber meine Teilnahme wurde leider nicht genehmigt. So blieb es mir bedauerlicherweise versagt, diesen historischen Eindruck bildlich festzuhalten. Aus der Tiefe des Gemütes kann man so etwas einfach nicht malen ..." [13.IV.1934]. Interessant ist auch ein beigefügtes Verzeichnis der für die Ausstellung vorgesehenen 10 Ölgemälde sowie 17 Aquarelle und Zeichnungen, jeweils mit Titel und Format. - Allein das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven bewahrt 60 Ölgemälde von Claus Bergen. - Alle Teile gelocht; sonst frisch erhalten.

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Los 1935 [*]Bergen, Claus
„Hands up!“. 1909 OS3

Auktion 104

Zuschlag
400€ (US$ 460)

Details

Bergen, Claus. „Hands up!" Illustration zu Seite 265. Illustration zu „Old Surehand Band III" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XIX, Seite 265). Gouache in Braun- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert: „Claus Bergen 09". 20 x 30,6 cm. Montiert auf Trägerkarton (etwas angestaubt, angeschmutzt und fingerfleckig) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Der Überraschungsangriff auf die Schläferbande, die anzahlmäßig überlegen ist, gelingt durch Old Shatterhands Ausruf „Hands up!". Karl May erklärt ausführlich im Folgenden „Dieses ‚Hands up!' trägt allein die Schuld daran, daß viele, wenn sie überrascht worden sind, gegen wenige gar nichts machen können. Selbst der sonst mutige Mann wird lieber die Arme heben als nach seiner Waffe greifen, denn ehe er sie erlangen kann, hat er die tödliche Kugel im Kopfe. Das weiß, wie gesagt, dort jedermann. - So auch hier! Ich hatte den Befehl kaum zum zweitenmal ausgesprochen, so fuhren alle Hände hoch empor" (S. 285). Vom flackernden Feuerschein beleuchtet, hat Bergen die Szene recht statisch umgesetzt. – Wohlerhalten.

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Los 1940 [*]Bergen, Claus
Am Wasserloch. 1909 MD1

Auktion 104

Zuschlag
350€ (US$ 402)

Details

Bergen, Claus. Am Wasserloch. Illustration zu „Im Lande des Mahdi I" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XVI, Seite 517). Gouache in Braun- und Schwarztönen, mit wenig Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 09". 30,6 x 20 cm. Montiert auf Trägerkarton (nur gering gebräunt) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Während die drei Beduinen um Abd el Barak das Wasserloch aufspüren, beschleicht sie Kara Ben Nemsi auf dem Felsvorsprung. Claus Bergen hält sich auch hier genau an die literarische Vorgabe. So hat die Felsstufe tatsächlich etwa doppelte Manneshöhe. Dahinter türmt sich der ausgewaschene Sturz des Wadis, eines nur gelegentlich Wasser führenden Flusstales, in dem die Gefährten auf der Jagd nach den Sklavenhändlern angekommen sind. – Winziger Oberflächenberieb, sonst sehr schön.

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Los 1942 [*]Bergen, Claus
In der Rechten hielt er das Messer. 1909 MD1

Auktion 104

Zuschlag
300€ (US$ 345)

Details

Bergen, Claus. In der Rechten hielt er das Messer. Illustration zu „Im Lande des Mahdi I" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XVI, Seite 127). Gouache in Grau- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 09". 20 x 30,6 cm. Montiert auf Trägerkarton (etwas angestaubt und fingerfleckig, minimal gebräunt) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Der auf sein Lager hingestreckte, vermeintlich schlafende Kara Ben Nemsi wird vom Muza'bir, dem Gaukler und Taschendieb, heimgesucht. Unser Held stellt sich schlafend, während der Muza'bir unter der Schilfmatte mit dem Messer in die Stube schleicht. Einzige Lichtquelle ist die von Karl May geschilderte Lampe, neben der ein aufgeschlagenes Buch und eine Flasche stehen. Seinen Fez hat Kara Ben Nemsi am Fußende des Bettes auf den Boden gelegt. – Winzige Montagespuren am Bildrand, sonst tadellos erhalten.

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Los 1939 [*]Bergen, Claus
Ich sprang von hinten auf sein Pferd 1909 OS3

Auktion 104

Zuschlag
600€ (US$ 690)

Details

Bergen, Claus. Ich sprang von hinten auf sein Pferd. Illustration zu „Old Surehand Band III" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XIX, Seite 60). Gouache in Braun-, Grau- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert: „Claus Bergen 09". 20 x 30,6 cm. Montiert auf Trägerkarton (etwas angestaubt und fingerfleckig) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Old Shatterhand in Trapperkleidung mit Lederzotteln und am Bande hängenden Hut im Nacken ist auf das scheuende Pferd hinter den Osagen gesprungen und würgt den erschrockenen Indianer. Das nächtliche Dunkel ist durch einen weitgehend einheitlichen grauen Hintergrund angedeutet, durch den der etwas gebräunte Bildträger hindurchschimmert. – Kleiner, möglicherweise erst späterer Wasserrand, sonst in sehr guter Erhaltung.

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Los 1934 [*]Bergen, Claus
Das Wasser wimmelte vor roten Köpfen. 1909 OS1

Auktion 104

Zuschlag
300€ (US$ 345)

Details

Bergen, Claus. Das Wasser wimmelte förmlich vor roten Köpfen. Illustration zu „Old Surehand Band I" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XIV, Seite 139). Gouache in Braun- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert: „Claus Bergen 09". 20 x 30,4 cm. Montiert auf Trägerkarton (minimale Fleckchen und Knicke) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Traumwelten I, 34. – Wortgetreue Umsetzung der oben zitierten Textstelle. Es wird genau der Moment dargestellt, in dem Old Surehand Old Shatterhand am Arm packt, um ihn von dem Anblick der Indianer, die zur Insel schwimmen, loszureißen. Die Insel im Hintergrund ist nur durch einige Lichtflecken wiedergegeben, von dem schwimmenden Indianerstamm sieht man die im Gegenlicht erleuchteten nassen Köpfe, die im bewegten Wasser schimmern. Hinter der wohl baumbestandenen Insel erscheinen fahles Mondlicht und einige Sterne. – Virtuoser, teils reliefartiger Farbauftrag, minimale Randabschürfungen, sehr schön.

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Los 1941 [*]Bergen, Claus
Auf dem Sklavenschiff. 1909 MD1

Auktion 104

Zuschlag
450€ (US$ 517)

Details

Bergen, Claus. Auf dem Sklavenschiff. Der Zauberer floh vor der Helle der Pechflamme. Illustration zu „Im Lande des Mahdi I" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XVI, Seite 132) Gouache in Braun- und Schwarztönen, mit wenig Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 09". 20 x 30,6 cm. Montiert auf Trägerkarton (Eckschäden, etwas angestaubt und gebräunt, um das Bild Montagereste) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Der Muza'bir rennt, entdeckt von Kara Ben Nemsi und dem Reïs Effendina, den Landungssteg entlang ans Ufer. Claus Bergen hat das schwere, gedrungene Schiff als zweistöckigen Frachtkahn entworfen, der mit einer Ankerkette und zwei Holzauslegern am Nilufer festgemacht ist. Die Atmosphäre des Nilstroms, dessen Ufer zu den schönsten Landschaften der Erde gehören, hat der Maler auf grandiose Weise eingefangen: Unter dem Sternenzelt und dem Sichelmond (der freilich für den Breitengrad Ägyptens weniger stehen als liegen müsste) gleißt das ruhige Wasser des machtvollen Flusses, der links- und rechtsseitig von Palmen gesäumt wird. – Minimale Oberflächenläsuren durch Verklebungen, sonst hervorragend erhalten.

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Los 1931 [*]Bergen, Claus
Schwere Felstrümmer legten sich uns in den Weg. 1907

Auktion 104

Zuschlag
600€ (US$ 690)

Details

ILLUSTRATIONEN ZU DEN WERKEN KARL MAYS
Bergen, Claus. Schwere Felstrümmer legten sich uns in den Weg. Illustration zu "Der Schut" (Gesammelte Werke Band VI, Seite 81). Gouache in Grau- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 07". 35,6 x 51,2 cm (Darstellungsgröße: 27,4 x 42,2 cm; Trägerkarton leicht fleckig, mit handschriftlicher Bezeichnung und Beischriften in Bleistift) unter schwerem neuen Passepartout. 1907.
Illustration zum zweiten Kapitel "Eine Bärenjagd" des Reiseromans von Karl May. Sehr suggestiv beschreibt der Autor die unwegsame Felslandschaft, die der Maler Claus Bergen kongenial umsetzt: die vier Reiter kämpfen sich durch die wilde, titanenhafte Berglandschaft: "Nun befanden wir uns schon mitten zwischen himmelan strebenden Bergen. Zwar hatten wir bisher keinen gebahnten Weg gehabt, aber wir hatten dennoch ziemlich schnell reiten können. Jetzt mußten wir uns durch Schluchten winden, welche fast unzugänglich waren. Schwere Felstrümmer legten sich uns in den Weg. Mächtige Stämme waren von den Steilungen abgestürzt und zwangen unsere Pferde, über sie hinweg zu klettern. Wir konnten nur zu zweien, ja wir mußten oft lange Strecken einzeln reiten, weil der Raum es nicht anders gestattete. Da war denn der Konakdschi als Führer natürlich voran, und Halef bildete die Nachhut. Warum, das konnte ich mir denken. Er hatte sich jedenfalls über das Päckchen hergemacht und wollte sich
nicht dabei ertappen lassen". Auch diese Szene setzt Bergen sinnreich um, erkennt man doch den beturbanten Hadschi auf seinem Schimmel mit dicken, kauende Backen und der verstohlen vor den Mund gehaltenen Tüte.
– Sehr guter Zustand und bis dato nicht in einem Versteigerungskatalog veröffentlicht. - Gezeigt wurde die Gouache 2013 als Exponat in der Ausstellung "Weltenschöpfer. Richard Wagner, Max Klinger, Karl May" im Museum der bildenden Künste Leipzig.

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Los 1936 [*]Bergen, Claus
So verließen wir die „Alte Frau“. 1909 OS3

Auktion 104

Zuschlag
480€ (US$ 552)

Details

Bergen, Claus. So verließen wir die „Alte Frau". Illustration zu „Old Surehand Band III" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XIX, Seite 90). Gouache in Braun-, Grau- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert: „Claus Bergen". 20 x 30,6 cm. Montiert auf Trägerkarton (etwas angestaubt und fingerfleckig) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Eines der überzeugendsten Landschaftsbilder aus dem Karl-May-Zyklus Claus Bergens. Orientiert an den großen deutschen Romantikern gestaltet der Künstler hier eine bergige und felsige Ebene, durch die der Reitertrupp dem Betrachter entgegenreitet. Im Mittelgrund große braune Laubbäume, im Hintergrund ein Bergmassiv.
Die „Alte Frau" ist eine Landschaftsformation, die Karl May im selben Band zuvor beschreibt: „Das Kih-pe-ta-kih liegt im Westen von Kansas, welcher bekanntlich zur Kreideformation gehört. Dort und im Südwesten wird in neuerer Zeit viel Salz gewonnen. Tritt an einer Stelle das Salz in größerer Menge auf und wird vom Regen- oder von irgend einem Quellwasser ausgelaugt, so können unterirdische Höhlungen entstehen, deren Decke nachstürzt, weil sie keinen festen Halt besitzt … Liegt eine solche Senkung in einer vollständig ebenen Gegend, so macht sie von weitem einen eigenartigen Eindruck, weil nur die Wipfel der Bäume zu sehen sind, welche unten im tief liegenden Grunde Wurzel geschlagen haben. Eine solche Stelle war das Kih-pe-ta-kih, welcher Dakotaname ‚alte Frau' bedeutet. Der von der unfruchtbaren Ebene scharf abgegrenzte, vegetationsreiche Ort zeigte nämlich in seinen Umrissen die Konturen einer am Boden hockenden Indianer-Squaw" (S. 63f.). – Sehr schönes, dekoratives Blatt.

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Los 1944 [*]Bergen, Claus
Sie hatten so stark gezogen, 1909 MD1

Auktion 104

Zuschlag
350€ (US$ 402)

Details

Bergen, Claus. Sie hatten so stark gezogen, dass er sich ein paar Mal überkugelte. Illustration zu „Im Lande des Mahdi I" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XVI, Seite 244). Gouache in Braun- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 09". 20 x 30,6 cm. Montiert auf Trägerkarton (an Kanten minimal gebräunt) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Die Befreiung Kara Ben Nemsis und des dicken Haushofmeisters aus dem unterirdischen Gang bei Siut, in den sie der berüchtigte Sklavenjäger Abd Asl eingeschlossen hatte. Der gespenstische Selim zieht den Dicken aus dem Loch, der dabei seinen Fez verliert. Der Ich-Erzähler schaut aus dem Erdloch hervor, im Hintergrund der unendlichen Wüstenlandschaft stehen in einer Gruppe zusammen die Pferde. – Perfekter Erhaltungszustand.

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Los 1946 [*]Bergen, Claus
Ben Nil versetzte dem Krokodil . 1909 MD2

Auktion 104

Zuschlag
480€ (US$ 552)

Details

Bergen, Claus. Ben Nil versetzte dem Krokodil einen Hieb mit dem Ruder. Illustration zu „Im Lande des Mahdi II" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XVII, Seite 540). Gouache in Grau- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 09". 20 x 30,6 cm. Montiert auf starken Trägerkarton (kaum fleckig oder gebräunt) mit handschriftlicher Bezeichnung und Beischriften in Bleistift. 1909.
Ben Nils Kampf gegen das Krokodil, nachdem er und Kara Ben Nemsi ihren Begleiter, den Djangeh, wieder aus dem Flusswasser gezogen haben, in das er gestürzt war. Die Dramatik der Szene, in der Ben Nil dem Krokodil einen Ruderstoß versetzt, wird durch die gefährliche Schieflage des Bootes noch gesteigert. Im Hintergrund hat Claus Bergen nur mit einer Silhouette angedeutet, dass sich ein zweites Krokodil tückisch heranschleicht. – In bestem Zustand.

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Los 1947 [*]Bergen, Claus
Der Brand der Seribah. 1909 MD2

Auktion 104

Zuschlag
280€ (US$ 322)

Details

Bergen, Claus. Der Brand der Seribah. Illustration zu „Im Lande des Mahdi II" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XVII, Seite 587). Gouache in Grau- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 09". 20 x 30,6 cm. Montiert auf starken Trägerkarton (kaum fleckig oder gebräunt) mit handschriftlicher Bezeichnung und Beischriften in Bleistift. 1909.
Die letzte Illustration für Im Lande des Mahdi II, die die Verwüstung der Seribah, der Siedlung von Handelsleuten oder Sklavenjägern, schildert - und damit auch den Band abschließt. Rechts sieht man zwei kleine Gestalten, die sich um die Rettung des Hab und Guts aus den Tokuls, den aus Schlamm, Lehm und Stroh gefertigten Hütten, bemühen. – Tadellos.

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Los 1933 [*]Bergen, Claus
Die Hand mit dem Messer hoch. 1909 OS1

Auktion 104

Zuschlag
450€ (US$ 517)

Details

Bergen, Claus. Die Hand mit dem Messer hoch emporhebend, rief er aus… Illustration zu „Old Surehand Band I" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XIV, Seite 142). Gouache in Braun- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert: „Claus Bergen 09". 20,2 x 30,5 cm. Montiert auf Trägerkarton (minimale Fleckchen und leicht angestaucht) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Illustration zu dem Wasserkampf des Häuptlings der Comantschen mit Old Shatterhand. Im Zentrum des Bildes ist der mit zwei Federn im Haar geschmückte Häuptling zu sehen, der sein spitzes Messer aus dem Wasser hebt. Rechts die Köpfe Old Shatterhands und Old Surehands. Die Darstellung ist mittels eines Kunstgriffs von Claus Bergen im Gegenlicht gehalten, so dass die dem Betrachter zugewandten Gesichter verschattet sind und nur die Konturen sichtbar werden. Das gleißende Mondlicht flimmert auf dem See und gibt der Szene Räumlichkeit und Spannung. – Rechts minimal knapp beschnitten (unwesentlicher Verlust der Jahreszahl), sonst in bestem Zustand.

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Los 1938 [*]Bergen, Claus
„Old Shatterhand, mein Retter“. 1909 OS3

Auktion 104

Zuschlag
400€ (US$ 460)

Details

Bergen, Claus. „Old Shatterhand, mein Retter". Illustration zu „Old Surehand Band III" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XIX, Seite 407). Gouache in Grau- und Schwarztönen, mit wenig Deckweiß gehöht. Signiert: „Claus Bergen". 20 x 30,6 cm. Montiert auf Trägerkarton (dieser etwas angestaubt und fingerfleckig) mit handschriftlicher Bezeichnung in Bleistift. 1909.
Der Titelheld Old Surehand, den Old Shatterhand angerufen hatte, rennt aus dem Wald mit offenen Armen, sein Gewehr von sich werfend auf seinen Freund und Befreier zu. Old Shatterhand ist als stolzer, hochgewachsener Mann in schräger Rückenansicht in den Vordergrund links gestellt, während Old Surehand mit weißem Rauschebart von deutlich kleinerer Gestalt ist. Die Szene spielt in der schon öfters geschilderten, großartigen Bergwelt des Bärentals, die Claus Bergen hier höchst eindrucksvoll umsetzt. – Ausgezeichnetes, wohlerhaltenes Blatt.

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Los 1948 [*]Bergen, Claus
Almaden alto. 1910 SI1

Auktion 104

Zuschlag
550€ (US$ 632)

Details

Bergen, Claus. Almaden alto. Illustration zu „Satan und Ischariot Band I" (Karl Mays Gesammelte Werke Band XX, Seite 541). Gouache in Grau- und Schwarztönen, mit Deckweiß gehöht. Signiert und datiert „Claus Bergen 10". 20,3 x 30,6 cm. Montiert auf starken Trägerkarton (dieser leicht fleckig) mit handschriftlicher Bezeichnung und Beischriften in Bleistift, unter schwerem neuen Passepartout. 1910.
"Almaden alto" ist eine Mischung aus dem Arabischen und Spanischen. "Almadén" bedeutet soviel wie Mineralien, Bergwerke, Minen, "alto" bezeichnet die Hochlage des sich auf der wüsten Ebene jäh erhebenen Felsquaders, eines von Karl May im ersten Band von "Satan und Ischariot" beschriebenen Quecksilberbergwerks, das zum Eigentum der von seinem Romanhelden besuchten Hazienda del Arroyo gehört. Unten rechts sieht man Old Shatterhand mit Bärentöter, Hut und dem Pferd am Halfter: "Wir befanden uns jetzt also unterwegs nach dem alten Quecksilberbergwerke Almaden alto, und mußten über die Fuente de la Roca kommen. Fuente heißt Quelle und Roca Felsen, Fuente de la Roca ist folglich soviel wie Felsenquelle. Da Winnetou dieselbe kannte, brauchte ich nicht die Besorgnis zu hegen, von dem Player falsch geführt zu werden; wir konnten uns nicht verirren. Aber in Beziehung auf die unterwegs aufgestellten Posten mußten wir uns auf seine Aussage verlassen können. Es standen da zwar bloß je fünf Mann, und eine so geringe Anzahl brauchten wir nicht zu fürchten, wenn wir nur die Stelle kannten, an welcher sie sich befanden. Wenn er uns dieselbe aber falsch angab, konnten wir von ihnen leicht überrumpelt werden. Es galt also, ihn so in Respekt zu setzen, daß er es nicht wagte, den Versuch, uns zu täuschen, zu machen" (Satan und Ischariot, Buch I, Kapitel Sechs "Der Gefahr entgegen").
– Unten minimal beschnitten (Jahreszahl), sonst in bestem Zustand und bis dato nicht in einem Versteigerungskatalog veröffentlicht. - Gezeigt wurde die Gouache 2013 als Exponat in der Ausstellung "Weltenschöpfer. Richard Wagner, Max Klinger, Karl May" im Museum der bildenden Künste Leipzig.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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