Artist Index: Geccelli, Johannes


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Los 6861Geccelli, Johannes
Laufender

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.250€ (US$ 1,437)

Details

Laufender
Aquarell und Graphit auf leichtem Schoellershammer-Karton. 1971.
61,8 x 45 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Geccelli" und datiert.

Die Figur und ihre Bewegung in Raum und Zeit: eines der Hauptmotive im Schaffen Geccellis. In dieser frühen Zeichnung, entstanden wohl zu Geccellis Gemälde „Walking in the Greens“ (ebenfalls 1971), zeigt sich der Beginn seiner Grundidee, die Figur aufzurastern. Diese Auflösung akzentuiert und bereichert der Künstler zudem durch den spiegelnden Effekt der Graphitfleckchen, die er über die schwarze Aquarellfarbe legt. "1972-73 machte er die Entdeckung, dass der Schatten eines Menschen nicht aus Umrissen, sondern vielmehr aus einem Schattenfleck besteht. Die Wahrnehmung des Umrisses ist eine kognitive Leistung des Betrachters. Infolgedessen ließ Geccelli die Figur zunehmend aus 'Farbflecken' entstehen." (geccelli.com, Zugriff 11.06.2024). Das zunehmende Auflösen der Figur führt im Schaffen des Künstlers schließlich zu ihrem völligen Verschwinden. Das vorliegende Blatt stellt einen der frühen, entscheidenden Schritte Geccellis in diese Richtung dar.

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Los 8250Geccelli, Johannes
Kleines Balkenduo

Auktion 123

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,874)

Details

"Kleines Balkenduo"
Acryl auf 2-teiliger Leinwand, in Künstlerrahmen. 1984.
40 x 120 cm.
Verso mit Pinsel in Schwarz jeweils links und rechts signiert "Geccelli", datiert und bezeichnet "A" bzw. "B", auf den oberen Keilrahmenleisten signiert "JOHANNES GECCELLI", betitelt, datiert, bezeichnet "ACRYL" und mit den Maßangaben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Johannes Geccelli ein Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1964 zunächst als Gastdozent in Hamburg, wurde er 1965 an die Hochschule der Künste Berlin berufen. Bekannt wurde Geccelli vor allem durch seine monochromen Farbstudien. Das hier vorliegende frühe Werk zeigt den Höhepunkt dieser Entwicklung. Der aus der Ferne schwarz und monochrom wirkende Grund geht gegen die Ränder hin in ein warmes Dunkelbraun über. Mit parallelen pastosen Pinselstrichen deren Farbnuancen von Mittelgrau bis Anthrazit changieren, wird ein Raum erschaffen, der sich dem Betrachter wie im Halbdunkel offenbart.

Provenienz: Lempertz, Köln, Auktion 876, 10.06.2005, Lot 145
Privatbesitz Hamburg

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Los 8200Geccelli, Johannes
Ohne Titel (Weiblicher Akt)

Auktion 121

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,149)

Details

Ohne Titel (Weiblicher Akt)
Gouache und Graphit auf festem Velin. 1962.
64 x 49 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Geccelli" und datiert.

Teils verdeckt hinter einer Wand, farblich unauffällig wie der Hintergrund, tritt ein weiblicher Akt hervor. Auffallend ist die präzise, feine Silhouette, die auf Höhe der Brust von einer dunklen Schattierung begleitet wird. Im Jahr 1962 wurde bei Geccellis Frau Audrey erstmals Brustkrebst diagnostiziert. 1929 in Yorkshire geboren, hatte sie ihren Mann während seiner Kriegsgefangenschaft dort kennengelernt, war ihm nach Deutschland gefolgt und wurde die Mutter seiner vier Kinder. Sie war für Geccelli Muse und Inspirationsquelle zugleich. Ihre Weltoffenheit und Begeisterung für die Neuheiten der 1960er Jahre waren es, aus denen er seine Kunst entwickelte. 1965 erhielt er eine Professur in Berlin. Als Audrey 1972 viel zu früh starb, begann sich seine Kunst von der Umrisslinie zu lösen, seine Figuren setzten sich seither aus Farbflecken zusammen, als wären sie nur noch Ausdruck ihrer Vergänglichkeit.

Provenienz: Privatbesitz Berlin (Geschenk des Künstlers)

Ausstellung: Johannes Geccelli Retrospektive. Galerie Pels-Leusden, Villa Grisebach, Berlin, 1995

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Los 8201Geccelli, Johannes
Farbkompositionen

Auktion 121

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 862)

Details

Farbkompositionen
2 Papierarbeiten. Aquarell auf festem Velin. 1984/88.
14,5 x 18 cm bzw. 10 x 15,4 cm.
Je unten rechts mit Bleistift signiert "Geccelli" und datiert, 1 Blatt unten links bezeichnet "4.8. Jühn".

Geccellis Aquarelle, in denen er farbige Linien nebeneinander platziert und in Schwingungen versetzt, sind charakteristisch. Beide Studien sind von besonderer Leuchtkraft, das kleinere sandte Geccelli auf einer Italienreise als Postkarte an seine Tochter.

Provenienz: Privatbesitz Berlin (Geschenk des Künstlers)

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Los 8202Geccelli, Johannes
Farbkomposition

Auktion 121

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 862)

Details

Farbkomposition
Aquarell auf festem Velin. 1988.
24,3 x 31,3 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Geccelli" und datiert.

Geccelli gilt als führender Vertreter der Farbfeldmalerei in der deutschen Nachkriegsmoderne. Schönes, harmonisches Aquarell.

Provenienz: Privatbesitz Berlin (Geschenk des Künstlers)

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Los 8135Geccelli, Johannes
Ohne Titel

Auktion 118

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.250€ (US$ 1,437)

Details

Ohne Titel
Öl auf Leinwand. 1959.
40 x 30 cm.
Verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Geccelli" und datiert.

Geccelli begann nach dem Zweiten Weltkrieg ein Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1964 zunächst als Gastdozent in Hamburg, wurde er 1965 an die Hochschule der Künste, Berlin, berufen. Mit großem Engagement kam er dort seiner lehrenden Aufgabe nach. Bekannt wurde Geccelli vor allem durch seine monochromen Farbstudien. Das hier vorliegende frühe Werk des damals 34-jährigen Geccelli steht am Beginn dieser Entwicklung. Dem monochromen, grauen Grund werden mit wenigen, pastosen weißen Pinselstrichen die Formen von zwei leeren Flaschen mit Gläsern eingeschrieben. Noch mit angedeuteten Spiegelungen und Schattenspuren, beginnen sich die Formen allmählich in der Farbe der Fläche aufzulösen.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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