Es wurden 5 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren
Stadtansicht
Aquarell und Gouache auf zwei aneinandergeklebten, strukturierten Velinkartons, mit farbiger Papierumrandung und Garnöse.
26,4 x 36,4 cm.
Oben links mit Pinsel in Schwarz sowie verso mit Bleistift unleserlich bezeichnet.
Der Künstler Nikifor, der Sohn einer taubstummen Bettlerin, zog, selbst schwerhörig und sprachgestört, als obdachloser Maler und Autodidakt durch die russisch-orthodoxen Dörfer Polens. In jungen Jahren begann Nikifor, vermutlich im Alter von 13 Jahren, mit dem Zeichnen und Malen. Er nutzte für seine Kunst verschiedene Materialien wie Bleistifte, Packpapier, Notizzettel oder Zigarettenschachteln und verkaufte seine Bilder an Gäste, die den Kurort Krynica besuchten. Aufgrund des Papiermangels waren seine Bilder anfangs oft kleinformatig, und er fertigte die Bilderrahmen selbst aus Papier an. Um die Bilder aufzuhängen, benutzte er Garnösen. In den 1930er Jahren wurde er von der Kunstwelt entdeckt. Nikifor gehört heute zu den bedeutendsten Autodidakten in der naiven Malerei Polens. Verso mit weiteren Bleistiftskizzen. Beigegeben: Eine Bleistiftzeichnung des Künstlers, diese verso mit dem Stempel "Nikifor Mistrz Krynioy" und mit Bleistift unleserlich bezeichnet.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Bischof vor der Kirche
Aquarell und Pinsel in Schwarz über Bleistift auf collagiertem Papier.
13 x 10 cm.
Verso mit dem Stempel in Blau "NIKIFOR MATEJKO ARTYSTA MALARZ KRYNICA WIES".
Besonders beliebte Themen im Werk Nikifors sind Architektur, Landschaften, Kirchenräume und Heilige, wobei er sich gerne in den Bildern als Hauptperson (Bischof, Richter, Arzt, Kaufmann) darstellt. Als Vorlage benutzt er meist Ansichtskarten oder Ikonenbilder. Seine Kompositionen sind häufig symmetrisch um ein zentrales Motiv angeordnet, wobei er Realität und Phantasie vermischt.
Provenienz: Galerie Elke und Werner Zimmer, Düsseldorf (verso mit deren Etikett)
Einzug nach Jerusalem
Aquarell und Pinsel in Schwarz über Bleistift auf Velin.
8,4 x 17,6 cm.
Als Sohn einer taubstummen Bettlerin zog Nikifor, selbst schwerhörig und sprachgestört, als obdachloser Maler und Autodidakt durch die russisch-orthodoxen Dörfer Polens. Vermutlich im Alter von 13 Jahren begann er mit dem Zeichnen und Malen. Unter Verwendung verschiedenster gefundener Materialien wie Bleistifte, Packpapier, Notizzettel oder Zigarettenschachteln entstanden die häufig kleinformatigen Bilder, die er an Gäste, die den Kurort Krynica besuchten, verkaufte. Erst in den 1930er Jahren wurde er von der Kunstwelt entdeckt und 1998 gab die polnische Regierung, die sein Schaffen seit 1945 unterstützte, sogar Briefmarken mit Illustrationen von Nikifor heraus.
Provenienz: Galerie Elke und Werner Zimmer, Düsseldorf (verso mit deren Etikett)
Stadtansicht
Aquarell und Gouache auf zwei aneinandergeklebten, strukturierten Velinkartons, mit farbiger Papierumrandung und Garnöse.
26,4 x 36,4 cm.
Oben links mit Pinsel in Schwarz unleserlich bezeichnet, verso mit Bleistift unleserlich bezeichnet.
Der Künstler Nikifor, der Sohn einer taubstummen Bettlerin, zog, selbst schwerhörig und sprachgestört, als obdachloser Maler und Autodidakt durch die russisch-orthodoxen Dörfer Polens. In jungen Jahren begann Nikifor, vermutlich im Alter von 13 Jahren, mit dem Zeichnen und Malen. Er nutzte für seine Kunst verschiedene Materialien wie Bleistifte, Packpapier, Notizzettel oder Zigarettenschachteln und verkaufte seine Bilder an Gäste, die den Kurort Krynica besuchten. Aufgrund des Papiermangels waren seine Bilder anfangs oft kleinformatig und er fertigte die Bilderrahmen selbst aus Papier an. Um die Bilder aufzuhängen, benutzte er Garnösen. In den 1930er Jahren wurde er von der Kunstwelt entdeckt. Im Jahr 1998 gab die polnische Regierung Briefmarken mit Illustrationen von Nikifor heraus, da sie sein Schaffen seit 1945 aktiv unterstützte. Nikifor gehört heute zu den bedeutendsten Autodidakten in der naiven Malerei Polens. Verso mit weiteren Bleistiftskizzen. Beigegeben: Eine Bleistiftzeichnung des Künstlers, diese verso mit dem Stempel "Nikifor Mistrz Krynioy" und mit Bleistift unleserlich bezeichnet.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Postbote
Aquarell und Beistift auf Malkarton.
25,2 x 17,2 cm.
Oben und unten mit Pinsel in Schwarz und mit Bleistift unleserlich bezeichnet.
Die bevorzugten Themen des Künstlers Nikifor sind Architektur, Landschaften, Kirchenräume und Heilige, wobei er sich gerne in den Bildern als Hauptperson (Bischof, Richter, Arzt, Kaufmann) darstellt. Als Vorlage benutzt er oftmals Ansichtskarten oder Ikonenbilder. Um sein Analphabetentum zu verbergen, schrieb er Buchstabenfolgen oder einzelne Wörter in seine Bilder. Seine Kompositionen sind häufig symmetrisch um ein zentrales Motiv angeordnet, wobei er Realität und Phantasie vermischt.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge