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Lot 425, Auction  127, Freimaurerei oder Enthüllung der Geheimnisse, Die, und Geschichte der Freimaurerei

Freimaurerei oder Enthüllung der Geheimnisse, Die
und Geschichte der Freimaurerei
Los 425

Nachverkaufspreis
120€ (US$ 136)

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Die Freimaurerei oder Enthüllung der Geheimnisse und Geschichte der Freimaurerei, von ihrem Entstehen an und ihrer Verbreitung bis auf die jetzigen Zeiten, nebst einer Erklärung ihrer Symbole, Hieroglyphen und Allegorien, der Aufnahmen in den Orden, und einem Verzeichnisse sämmtlicher Logen, von L... VII, 154 (recte: 164) S., 1 Bl. (Anzeige). 17 x 10 cm. Halbleder d. Z. (hinteres Gelenk unten leicht angeplatzt) mit ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Sondershausen, F. A. Eupel, 1831.
Einzige Ausgabe, anonym erschienen. Hinterer Innenspiegel mit privatem Bleistifteintrag: "Sehr seltene Ausgabe! Geht ganz besonders auf Einzelheiten ein, die sonst nirgendwo stehen!" – Titel recto und Schlussblatt gestempelt ("Bernhard Misselwitz Hofjuwelier Altenburg"). Schwach gebräunt, sonst wohlerhalten. Dekoratives Bändchen.

Lot 426, Auction  127, Geist der Maurerey, Der, Der Geist der Maurerey

Geist der Maurerey, Der
Der Geist der Maurerey
Los 426

Nachverkaufspreis
100€ (US$ 114)

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Der Geist der Maurerey. In moralischen und erläuternden Vorlesungen. Aus dem Englischen übersetzt von Wilhelm Hutchinson, Meister der Barnardcastle Loge Konkordia. 220 S., 1 Bl. Mit gestochener Titelvignette, 1 Textkupfer und 1 Kupfertafel (mitpaginiert). 20 x 11 cm. Moderner Pappband. Berlin, Christian Ludewig Stahlbaum, 1780.
Wolfstieg 21609. – Erste deutsche Ausgabe. "Bey meiner Aufnahme, fielen die Ceremonien mir auf ... durch meine Nachforschungen und Entdeckung ihrer Bedeutungen, glaub' ich, hab' ich, einigen Grad von Kenntniß in dem erlangt, was den Ursprung der Maurerey, die Ursache ihrer verschiedenen Einrichtungen, die Bedeutung ihrer Symbolen, ihre Wichtigkeit, und zugleich den Fortgang dieser Lehre betrift" ("Erste Vorlesung"). – Alter Besitzvermerk auf dem Titelblatt sowie ein großer Tintenfleck oben rechts am Rand, bis Seite 20 reichend (schwächer werdend). Papierbedingt gebräunt.

Lot 427, Auction  127, Gesänge, für Freimaurer

Gesänge
für Freimaurer
Los 427

Nachverkaufspreis
100€ (US$ 114)

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Gesänge für Freimaurer. XII, 131 S. Mit gestoch. Titelvignette und gestoch. Schlussvignette. 20,5 x 12,5 cm. Moderner Pappband. Philadelphia 5792 (d. i. Leipzig, Cnobloch, 1792).
Wolfstieg 39829. – "...oder wenn vielleicht dadurch bei diesem oder einem unserer Brüder das schlummernde Gefühl seiner erhabenen Bestimmung für den realen und allein befriedigenden Genuss der Freuden der Wahrheit, des Lichts und der Tugend erweckt und gestärkt werden sollte...einem jeden den ungestörten Genuss seiner natürlichen Freiheit zugestehen, sich das, was er für wahr, wichtig, real und gross, erkennt, so vorzustellen, wie es sich auf seinem Seelenspiegel abbildet" (Vorwort). – Kaum fleckig. Wohlerhalten.

Lot 429, Auction  127, Guillemain de Saint Victor, Louis, Vollständige Sammlung

Guillemain de Saint Victor, Louis
Vollständige Sammlung
Los 429

Nachverkaufspreis
140€ (US$ 159)

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(Guillemain de Saint Victor, Louis). Vollständige Sammlung der ganzen Adon-Hiramitischen Maurerey ... Nebst einem Anhang über die Adoptions-Maurerey. 264 S. 17 x 9,5 cm. Moderner Pappband. Leipzig, Adam F. Böhmen, 1786.
Wolfstieg 33380. Kloss 1920. Vgl. Caillet 4847 (zur französ. Ausgabe von 1783). – Seltene erste deutsche Ausgabe. Enthält einen "Katechismus der ersten vier Grade, die Art der Oefnung und Schließung der Logen, den Unterricht bey den Tafellogen, die allgemeinen und besonderen Gesundheiten, wie auch die Pflichten der ersten Logen-Officianten. Mit einer Menge noch ungedruckter symbolischer Fragen und Antworten, der Erklärung der Sinnbilder, und vielen nützlichen und wichtigen Anmerkungen". – Leicht stock- und fingerfleckig sowie mnimal gewellt sonst gutes Exemplar. Titel mit Bibliotheksstempel "Bibliothek der Loge zu Münster i. W.".

Lot 430, Auction  127, Hoffmann, Alois, Die zwo Schwestern P(rag) und W(ien) oder neu entdecktes Freymaurer- und Revolutionssystem

Hoffmann, Alois
Die zwo Schwestern P(rag) und W(ien) oder neu entdecktes Freymaurer- und Revolutionssystem
Los 430

Nachverkaufspreis
100€ (US$ 114)

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Hoffmann, Alois. Die zwo Schwestern P(rag) und W(ien) oder neu entdecktes Freymaurer- und Revolutionssystem. Ganz Deutschland besonders aber Österreich aus Originalfreymaurerschriften vorgelegt. 4 Bl., 331 S. 17,5 x 11 cm. Halbleder d. Z. (etwas berieben). (Augsburg, Rieger), 1796.
Wolfstieg I, 506 (Anm.) und IV,4441. (Lennhoff-Posner Sp. 704f.). – Leopold Alois Hoffmann (1759-1801), "war von 1783-1788 Freimaurer, zuletzt in der Loge 'Zur neugekrönten Hoffnung' in Wien. Nach Ausbruch der französischen Revolution trat er aus der Loge aus und begann einen leidenschaftlichen Kampf gegen das Freimaurertum, dessen 'Komplott' er die Schuld an den revolutionären Umwälzungen in Frankreich zuschrieb" (Lennhoff-Posner Sp.). – Wohlerhalten.

Lot 431, Auction  127, Marcello, Stefano Antonio, Leben und Thaten des Joseph Balsamo

Marcello, Stefano Antonio
Leben und Thaten des Joseph Balsamo
Los 431

Nachverkaufspreis
150€ (US$ 170)

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(Marcello, Stefano Antonio). Leben und Thaten des Joseph Balsamo, sogenannten Cagliostro. Nebst einigen Nachrichten über die Beschaffenheit und den Zustand der Freymaurersekten. Aus den Akten des 1790. in Rom wider ihn geführten Prozesses gehoben, und aus dem in der päbstlichen Kammerdruckerey erschienenen italienischen Original übersetzt. XII, 171 S. 18 x 11,5 cm. Pappband d. Z. (berieben und bestoßen) mit hs. RSchild. Zürich, Orell u. a., 1791.
Holzm.-Boh. VI, 6347. Hayn, Cagliostro 88. Wolfstieg 14376e. – Erste Ausgabe dieser Übersetzung. "Um alles mit zwey Worten zu fassen: so sagen wir: Balsamo war ein famoser Betrüger." (Vorrede, VI). – Etwas braunfleckig. Vorsatz mit hs. Besitzvermerk.

Lot 432, Auction  127, Weishaupt, Adam, Apologie des Misvergnügens und Uebels

Weishaupt, Adam
Apologie des Misvergnügens und Uebels
Los 432

Nachverkaufspreis
180€ (US$ 205)

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Weishaupt, Adam. Apologie des Misvergnügens und Uebels. Zweyte vermehrte ganz umgearbeitete Auflage. 2 Bände. XVI, 448 S.; 366 S. 18 x 10,5 cm. Moderne Pergamentbände (Deckel geworfen) mit montiertem RSchild und KGoldschnitt. Frankfurt und Leipzig, (d. i. Nürnberg, Grattenauer), 1790.
Goedeke IV/1, 522, 6. Wolfstieg 42776. – Erstmals 1787 erschienen, hier in der wesentlich erweiterten Fassung. Neun Gespräche zwischen dem "Ich" und dem "Leidenden" über die Ansprüche der Sinnlichkeit gegen die Vernunft. Ab Seite 299 das Kapitel "Ueber die Schrecken des Todes". "Weishaupt is, perhaps, the subtlest and most thorough defender of English Empiricism of his time; he, therefore, opposes Kants proposition that intuitions and notions are altogether independent of experience, and precede the latter... his writings are in many respects excellent" (Adickes 307). "Sein System des Idealismus', wie Weishaupt seine intellektuellen Bemühungen selbst bezeichnet, war keineswegs originell. Doch sein Bekenntnis zu der radikalatheistisch-materialistischen Lehre der Aufklärer Helvetius und Holbach ... dürften in seiner Zeit in Deutschland eine Seltenheit bilden" (Van Dülmen 26). Weishaupt (1748-1830) war der Stifter des stark umstrittenen Illuminaten-Ordens. Nach seinem Streit mit Knigge, der weiter als Freimaurer wirkte, und nach dem Fund kompromittierender Schriftstücke, musste Weishaupt nach Regensburg fliehen. – Gering fleckig.

Lot 434, Auction  127, Winkelmass und Zirkel, Geschmiedetes, teils graviertes massives Messing. Gerahmt

Winkelmass und Zirkel
Geschmiedetes, teils graviertes massives Messing. Gerahmt
Los 434

Nachverkaufspreis
200€ (US$ 227)

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Winkelmaß und Zirkel. Geschmiedetes, teils graviertes massives Messing (Winkel) bzw. Messing mit Stahlschenkeln (Zirkel), beide mit Bändern montiert auf Samt und gerahmt. Winkelmaß ca. 17,7 x 17,7 (je Schenkel) und Breite ca. 2,2 cm; Tiefe, ca. 0,2 cm. Zirkel mit Drehknopf und Adjustierungsschraube sowie Stahlschenkeln, ca. 10 cm, Tiefe ca. 0,4 cm. Mit weißem Passepartout unter Glas in schwarzem Metallrahmen 31 x 31 cm. Paris um 1780.
Französisches Ensemble der beiden bedeutendsten Symbole der "Franc-maçonnerie" als Wandschmuck einer Loge hier in einen Kastenrahmen mit Passepartout gerahmt. Schon die Alten Ägyptern benutzten die Werkzeuge der Maurer als Symbole, wie z. B. Osiris als Totenrichter das Winkelmass in der Hand zeigte. Darauf rekurrierten die Logen, die sich als Initiationsgemeinschaften im 18. Jahrhundert bildeten. Der gespreizte Zirkel ist hier mit Messinggriff und geschmiedeten Stahlschenkeln direkt unter dem Winkelhaken auf schwarzem Samtgrund angeordnet.
Der Winkel besteht aus zwei zusammengefügten Messingbalken mit Maßangaben, schematischen Linierungen und Gravur: "Demi Pied de roi" und den Ziffern, darunter "Meunier M. ala Flotte d'Angleterre Paris". – Kaum Oxidationen, sehr schön erhalten, höchst dekorativ.

Costume, The
of the Russian Empire. Illustrated by upwards of seventy richly coloured engravings
Los 435

Nachverkaufspreis
400€ (US$ 455)

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MODEN UND KOSTÜME
The Costume of the Russian Empire. Illustrated by upwards of seventy richly coloured engravings. 6 Bl.; 70 Bl. Mit gestochenem und koloriertem Titel und 72 kolorierten Kupfertafeln in Punktiermanier von E. Harding nach J. G. Georgi. 34,5 x 24,5 cm. Modernes Leinen (etwas berieben und mit kleinen Montageresten). London, John Stockdale, 1810.
Vgl. Lipperheide Kaa 18. Colas 702. Hiler 192. Abbey, Travel 244. – Das Werk "The Costume of the Russian Empire" zeigt besonders hübsche und kräftig kolorierte Tafeln, die die traditionelle russische Mode wiedergeben. Präsentiert werden Trachten beider Geschlechter aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und Gebieten zu unterschiedlichen Jahreszeiten und für bestimmte Aktivitäten wie zum Beispiel Jagd, Wandern oder Hochzeiten. Dargestellt sind unter anderem die Gebiete aus dem Baltikum, Finnland, Lappland, Ostsibirien, Kaukasus, Ungarn, der Wolga-Völker, der Tartaren, Kirgisen, Jakuten, Turkmenen, Tscherkessen, den Bewohnern Kamtschatkas, der Aleuten etc. Mit Kostüm-Beschreibungen in Englisch und Französisch. – Gestochener Titel etwas gebräunt, Innengelenk zwischen dem vierten und fünften Blatt und vereinzelt zwischen den Tafeln offen, insgesamt braun- und fingerfleckig sowie mit wenigen hinterlegten Einrissen.

Lot 436, Auction  127, Ferriol, Charles de, Abbildungen des türkischen Hofes

Ferriol, Charles de
Abbildungen des türkischen Hofes
Los 436

Nachverkaufspreis
1.800€ (US$ 2,045)

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Ferriol, (Charles de). Abbildung des türkischen Hofes. Nebst einer aus dem französischen ins Teutsche übersetzen Beschreibung. Teil I und II in 1 Band. 8 Bl., 112S.; 8 Bl., 102 S. Mit 120 (3 gefalteten und nicht nummerierten) Kupfertafeln sowie gestochene, gefaltete Notentafel. Titel in Schwarz und Rot. 19 x 15,5 cm. Pappband des 19. Jahrhunderts (berieben und etwas bestoßen) mit hs. RSchild. Nürnberg, Weigel und Schneider, 1719-1721.
Fromm 9069. Lipperheide Lb 28. Hiler S. 630. Colas 1821. Blackmer 592. – Intime Blicke in den Topkapi-Palast Instanbuls und den Harem Sultan Ahmeds III. Botschafter Ludwigs XIV. Charles de Ferriol (1652-1722). Die Vorlagen für die Kupfer lieferte der niederländische Künstler J. B. de Mour, der ab 1699 in Konstantinopel ansässig war, wie Ferriol selbst, der als französischer Botschafter in Konstantinopel residierte, sich aber wegen großsprecherischen Verhaltens unbeliebt machte, und schließlich wegen Verdachts einer Geisteskrankheit von dort abberufen wurde. Die schönen Kupfer zeigen Kostüme bei entsprechenden festlichen Anlässen meist mit tänzerisch bewegtem Gestus.

Die ersten 74 Tafeln zeigen die phantasievollen Kostüme der Türken und Türkinnen als Krieger in ihren Waffen, als Höflinge beim Musizieren, Rauchen der Wasserpfeife, im Bade etc. Dargestellt sind auch Juden, Tartaren, Bulgaren, Albaner, Walachen etc. Besonders prachtvoll sind die (in den meisten Exemplaren) fehlenden Quertafeln von Christoph Weigel: "Eine Türckische Hochzeit" und "Eine Türckische Leich-Begängnus", die Falttafeln mit Wasserpfeife, Siegesstandarte und kalligraphischem Siegel. – Titel mit mehreren Fehlstellen, papierbedingt gebräunt, stock- und feuchtfleckig. Der Titel des zweiten Bandes am Innensteg verstärkt. Selten beide Teile komplett.

Lot 437, Auction  127, Kretschmer, Albert, Deutsche Volkstrachten

Kretschmer, Albert
Deutsche Volkstrachten
Los 437

Nachverkaufspreis
200€ (US$ 227)

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Kretschmer, Albert. Deutsche Volkstrachten. 146 Bl. Mit chromolithographischem Titel und 88 chromolithographischen Tafeln. Leder d. Z. (gering berieben, Gelenke leicht brüchig) mit goldgeprägtem Rückentitel, Rückenvergoldung und Wappensupralibros auf dem Vorderdeckel. Leipzig, Bach, 1870.
Vgl. Lipperheide De 7. Colas 1669. Hiler 510 (ohne den englischen Text). – Erste Ausgabe. Text in Deutsch, Französisch und Englisch. – Textblätter teils etwas gebräunt. Wenige der Seidenpapierhemdchen mit Abklatsch oder Einrissen, ansonsten gut erhalten.

Lot 438, Auction  127, Mason, George Henry, The punishments of China

Mason, George Henry
The punishments of China
Los 438

Nachverkaufspreis
600€ (US$ 682)

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(Mason, George Henry). The punishments of China. With explanations in English and French. 5 Bl. Mit 22 kolorierten Kupfertafeln in Punktiermanier, jeweils mit dazugehörigem Erläuterungsblatt. 35,5 x 26 cm. Moderner marmorierter Halblederband mit goldgeprägtem RTitel. London, William Miller, 1808.
Hiler 575. Lipperheide Le 19. Vgl. Colas 2010 – Dritte Ausgabe des zuerst 1801 erschienenen Werks über körperliche Straf- und Foltermethoden in China, darunter Bastonade, Ohrenzwicken, Fingertortur, Durchschneiden der Sehnen usw. Mit englisch-französischem Paralleltext. – Eine Tafel im weißen Rand beschnitten. Etwas fleckig, sonst wohlerhalten.

Vatikan
Leporello mit zahlreichen Darstellungen Geistlicher in verschiedenen Kostümen
Los 440

Nachverkaufspreis
200€ (US$ 227)

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Vatikan. Leporello mit zahlreichen Darstellungen Geistlicher in verschiedenen Kostümen. Mit 30 kolorierten Kupfertafeln. 11 x 7,5 cm. Pappband d. Z. (stark lädiert). Rom um 1840.
Sehr hübsche Tafeln im kräftigen Kolorit, die zahlreiche Positionen in ihren verschiedenen Kutten und Alltagskleider innerhalb des Vatikans darstellen. Zum Beispiel: "Sommo Pontce nella notte dek S. Natale", "S. Padre in sedia gestatoria", "S. P. in Abiti pontificali", "S. P. in abito da udienza", "S. P. in abito privato", "Cardinale in cappa stesa", "Cardinale Frate", "Card. in Mantelletta e Mozzetta", "Card. in Abito Privato", etc. – Etwas stock- und fingerfleckig, sowie eine Tafel mit größerem Einriss, sonst wohlerhalten.

Lot 441, Auction  127, Vito, Michele de, 4 Kostümstudien italienischer Trachten

Vito, Michele de
4 Kostümstudien italienischer Trachten
Los 441

Nachverkaufspreis
500€ (US$ 568)

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Vito, Michele de. 4 Kostümstudien italienischer Trachten, sämtlich unten in Bleistift bezeichnet "La Tarentella; Brigante; Donna di Ischia; Donna di Venafri". Aquarell über Bleistift, 2 auf Papier, 2 auf dünnem Karton. 27 x 40,8 cm bzw. 29,5 x 19 cm. 2 Blätter signiert "Michele de Vito" bzw. "de Vito". Neapel um 1830-1850.
Die beiden auf Karton ausgeführten Kostümstudien zeigen Genreszenen: eine Tanzgesellschaft mit Kastagnetten und Tamburinbegleitung sowie eine Familienszene am Wasser mit Mutter und Kind. Ergänzt werden sie durch zwei Einzelstudien traditioneller Trachten, darunter die Darstellung eines bewaffneten Wanderers mit Pfeife, Dolch und charakteristischer Kopfbedeckung. – Papierbedingt gebräunt. Vereinzelt kleine Randschäden, insgesamt in guter Erhaltung.

Lot 442, Auction  127, Bonbra, Franz David, Ars belli et pacis

Bonbra, Franz David
Ars belli et pacis
Los 442

Nachverkaufspreis
200€ (US$ 227)

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MILITARIA
Bonbra, Franz David. Ars belli et pacis. Sive De bello feliciter gerendo, et pace firmiter stabilienda. 2 Teile in 1 Band. 8 Bl., 290 (recte: 288) S.; 1 Bl., 159 S., 11 Bl. 30 x 19,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, ohne die Schließbänder). Straubing, Simon Gall, 1643.
VD 17 23:230639. Hollstein IX, 18, 1. Jähns II, 970. – Einzige Ausgabe. "Der Verfasser, ein Offenburger, war kurfürstlicher bayerischer Rat und widmete sein Werk dem Pfalzgrafen Wolfgang. Das 1. Buch De arte belli versucht den Krieg zu definieren, rechtlich zu begründen und seine Ursachen festzustellen. Dann betrachtet es den Kriegsapparat (Waffen, Befestigungen, Führer, Mannschaft, Bündnisse und Subsidien), bespricht in großen Zügen die Kriegführung und redet endlich von den Vorrechten der Krieger und de gloria bellica. Das 2. Buch De arte pacis hat die staatsrechtlichen Fragen im Auge: Behandlung der Landeseinwohner, Amnestieangelegenheiten, Gesandtenrecht, Neutralität... Bonbra nimmt kein Blatt vor den Mund, und namentlich reden seine Citate eine überaus deutliche Sprache" (Jähns). – Es fehlt der Kupfertitel. Etwas gebräunt oder braunfleckig.

Moreau, Jean-Michel
Collection entière des drapeaux de l'armée nationale parisienne
Los 445

Nachverkaufspreis
1.300€ (US$ 1,477)

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Moreau, Jean-Michel. Collection entière des drapeaux de l'armée nationale parisienne. Mit 58 kolorierten Radierungen auf hellblauem Papier, alle unten betitelt und oben rechts nummeriert. 28 x 22 cm. Pappband d. Z. mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung (Rücken gebräunt, berieben und stellenweise angeplatzt). Varennes, 1790.
Ohne Titelblatt erschienen. Die Radierungen zeigen die Bataillone der französischen Nationalgarde in Paris sowie deren Uniformen und Fahnen. – Im weißen Rand vereinzelt leicht fingerfleckig und etwas angeschmutzt.

Lot 446, Auction  127, Atelier Hanfstaengl, Porträtfotografie Alexander Friedrich Landgraf von Hessen

Atelier Hanfstaengl
Porträtfotografie Alexander Friedrich Landgraf von Hessen
Los 446

Nachverkaufspreis
350€ (US$ 398)

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MUSIK UND THEATER
Atelier Hanfstaengl. Porträtfotografie des Komponisten Alexander Friedrich Landgraf von Hessen. 37 x 23,5 cm. Originalmontage auf schwarzem Karton mit Goldrand, unten links die faksimil. Signatur "ErHanfstaengl". (München), Hanfstaengl, (1891).
In ungewöhnlich großem, äußerst selten anzutreffendem Format nach Art einer Carte de Visite präsentierte Porträtaufnahme des Komponisten Alexander Friedrich Landgraf von Hessen, am Flügel sitzend, die Hände auf der Tastatur, im Halbprofil, vor ihm kauert ein großer weißer Hund mit zotteligem Fell. Das Foto rechts unten mit eigenh. Signatur "Alexander Friedrich Landgraf 1891."
Alexander Friedrich Landgraf von Hessen-Kassel (1863-1945) entstammte der Linie Hessen-Kassel-Rumpenheim des Hauses Hessen. Er war Titular-Landgraf von Hessen-Kassel und Komponist. Als zweiter Sohn von Friedrich Wilhelm von Hessen und dessen zweiter Ehefrau Maria Anna Friederike von Preußen geboren, litt er zeitlebens unter einer starken Sehschwäche; einen Teil seiner schulischen Ausbildung erhielt er an einem englischen Internat in Upper Norwood (London). Anschließend studierte er Geisteswissenschaften in Marburg und Leipzig und promovierte. Nach dem Tod seines älteren Bruders Friedrich Wilhelm im Jahr 1888 übernahm Alexander Friedrich die Führung des Hauses Hessen-Kassel. Bis zu seiner nicht standesgemäßen Heirat mit Gisela Freiin Stockhorner von Starein im Jahr 1925, bei der er auf seine Ansprüche verzichtete, war er dessen Chef. Alexander von Hessen beseelte eine große Leidenschaft für Musik und Kunst. Er förderte insbesondere die Musik der Komponisten der Romantik und der Moderne. Bereits in jungen Jahren schuf er seine ersten Kompositionen. In Frankfurt, wo er gemeinsam mit seiner Mutter die Wintermonate verbrachte, pflegte er Kontakte zu Künstlern wie Joachim Raff, Clara und Robert Schumann, Engelbert Humperdinck und Johannes Brahms. Hier unterstützte er den Bau des Opernhauses und beteiligte sich aktiv am musikalischen Leben der Stadt. Während seine Mutter der traditionellen Musik verbunden blieb, wandte sich Alexander der Neudeutschen Schule zu und suchte die Nähe zu Komponisten wie Franz Liszt, Edvard Grieg und Richard Wagner. Aufgrund seiner starken Sehbehinderung musste Alexander von Hessen seine Kompositionen in Braille-Musikschrift verfassen. Er hinterließ ein zu großen Teilen noch unerforschtes musikalisches Werk. – Sehr gut erhalten.

Lot 447, Auction  127, Blanc, Honoré und , Okygraphie

Blanc, Honoré und
Okygraphie
Los 447

Nachverkaufspreis
40€ (US$ 45)

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Blanc, Honoré. Okygraphie ou l’Art de fixer, par écrit, tous les sons de la parole avec autant de facilité, de promptitude et de clarté que la bouche les exprime. LIX, 67 S., 1 Bl. Mit gestochenem Titel und 15 ausfaltbaren Kupfertafeln. 20 x 13 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (etwas beschabt und bestoßen, an den Kapitalen etwas eingerissen) mit RVergoldung und RSchild. Paris, Bidault, 1801.
Quérard, La France littéraire, I 347 (nennt die 3. Ausgabe von 1818, die vorliegende erste Ausgabe nur in einer Anmerkung). Nicht bei RISM, Hoefer und in der MGG. – Erste Ausgabe des beachtlichen Werkes, das eine sinnreich erdachte, vom Alphabet ganz unabhängige Lautschrift vorstellt, "applicable à tous les idiômes". Als Basis dient ein Notensystem von 4 Linien, in das die Zeichen gemäß ihrer Tonhöhe und -qualität eingesetzt werden. Honoré Blanc (1736-1801) empfiehlt das Verfahren auch als Geheimschrift, deren Zeichen "absolument indéchiffrables" seien. – Titel und einige Tafeln leicht fleckig; die Tafeln an den Rändern teils geknittert; vord. Gelenk schwach, vorderes Vorsatzpapier lose.

Lot 449, Auction  127, Fernbach, Ludwig, Der wohl unterrichtete Theaterfreund

Fernbach, Ludwig
Der wohl unterrichtete Theaterfreund
Los 449

Nachverkaufspreis
100€ (US$ 114)

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Fernbach, Ludwig. Der wohl unterrichtete Theaterfreund. Ein unentbehrliches Handbuch für Buchhändler, Leihbibliothekare, Theaterdirektoren, Schauspieler und Theaterfreunde. VI, 366 S., 2 Bl. 21,5 x 13 cm. Neuere Broschur. Berlin, Cosmar und Krause, 1830.
Die seltene erste Ausgabe des grundlegenden, später durch zwei Nachträge erweiterten Werks; bis heute nicht ersetzt. Alphabetisch nach Titeln der Stücke und Stücksammlungen geordnetes, außerordentlich reichhaltiges Verzeichnis deutschsprachiger dramatischer Werke, welche seit dem Jahre 1740 bis zum Jahre 1830 in Deutschland erschienen sind. Unentbehrlich für die Ermittlung eines Verfassers, wenn - wie es häufig vorkommt - in der Literatur nur der Stücktitel genannt ist. – Unbeschnittenes und daher breitrandiges, wenn auch stellenweise etwas braunfleckiges Exemplar.

Lot 452, Auction  127, Halévy, Ludovic, La Famille Cardinal

Halévy, Ludovic
La Famille Cardinal
Los 452

Nachverkaufspreis
140€ (US$ 159)

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Halévy, Ludovic. La Famille Cardinal. 2 Bl., 210 S., 1 Bl. 19,5 x 13,5 cm. Mit 13 Radierungen auf Tafeln und 13 Radierungen im Text. Gelbes Maroquin d. Z. (Rückdeckel in der unteren Ecke leicht feuchtrandig, OBroschur eingebunden) mit 2 goldgeprägten RSchildern, goldgeprägter Filete auf den Deckeln, Steh- und Innenkantenvergoldung und dreiseitigem Goldschnitt (signiert: "Chambolle-Duru"). Paris, Calmann Lévy, 1883.
Carteret IV, 197. – Eines von 200 nummerierten Exemplaren, mit der zusätzlich beigebundenen Extrasuite der Radierungen "avant la lettre" auf Büttenpapier (vgl. Carteret; Gesamtauflage: 250) und zugleich die erste Ausgabe. Der Bühnenautor, Dramatiker und Librettist Ludovic Halévy (1834-1908) beschreibt darin eine dem Pariser Bürgertum entstammende Familie, die er als pedantisch, prunksüchtig und bösartig charakterisiert. "L’ouvrage le plus rare" (Carteret). – Vorderer Vorsatz mit ledernem goldgeprägtem Wappenexlibris. Breitrandiges wohlerhaltenes Exemplar.

Lot 455, Auction  127, Himmel, Friedrich Heinrich, Kriegslieder der Teutschen (zeitgenössische Abschrift)

Himmel, Friedrich Heinrich
Kriegslieder der Teutschen (zeitgenössische Abschrift)
Los 455

Nachverkaufspreis
100€ (US$ 114)

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Himmel, Friedrich Heinrich. Kriegslieder der Teutschen, verfasst von Borbstädt, Collin, Theodor Körner, ... mit Begleitung des Pianoforte von Friedrich Heinrich Himmel, ... Zum Besten verwundeter Vaterlands-Vertheidiger. Zeitgenössische Abschrift. 38 Bl. (davon 12 w.). 22,5 x 34,5 cm. Pappband d. Z. (berieben). Breslau, J. Max, 1813.
Enthält 22 Kompositionen, meist Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegeleitung sowie das "Lied des Thaddäus" aus einem Singspiel von Hennig in einer gut lesbaren Abschrift der Zeit. Der 1765 in Treuenbrietzen geborene Friedrich Heinrich Himmel stand in der Gunst des Cello spielenden Friedrich Wilhelm II., war aber trotz seiner Kapellmeister-Stellung stets von Geldsorgen geplagt, die er letztlich vergeblich durch sein Komponieren und Konzertieren als virtuoser Pianist zu mindern suchte. Von Beethoven ist das spitze Bonmot überliefert, dass Himmel zwar ein "ganz artiges Talent besitze, weiter aber nichts". 1814 starb er an Herzinsuffizienz in Berlin und wurde vergessen. Sein Grab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof hat man irgendwann eingeebnet. – Etwas gebräunt und teils fleckig, insgesamt jedoch recht ordentliches Exemplar einer gut lesbaren Abschrift.

Lot 456, Auction  127, Kapp, Julius, Geschichte der Staatsoper Berlin

Kapp, Julius
Geschichte der Staatsoper Berlin
Los 456

Nachverkaufspreis
120€ (US$ 136)

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Kapp, Julius. Geschichte der Staatsoper Berlin. 251 S. Mit 500 Abbildungen. 30,5 x 21,5 cm. Pergament d. Z. (unwesentlich geworfen, kaum berieben) mit handschriftlich-kalligraphischem Rückentitel und Vorderdeckeltitel in Rot und Schwarz mit Goldhöhung, Kopfgoldschnitt (signiert: "Walter Gerlach-Berlin"). Berlin, Max Hesse, (1937).
Die große Geschichte der Knobelsdorffschen Staatsoper zu Berlin von dem bedeutenden Chefdramaturgen Kaspar Julius Kapp (1883-1962), in einem Meistereinband des Berliner Buchbinders Walter Gerlach. – Beiliegt: Ein eigenhändiger Brief von Julius Kapp mit Unterschrift, der eine Programmliste (beiliegend) ankündigt (stärker lädiert, Tesaklebungen). - Ferner 3 Hefte Blätter der Staatsoper. Jg. XVI, Heft 2 (Februar 1936), Jg. XX, Heft 3 (März 1940) und Jg. XXIII, Heft 7 (1943). - Gebrauchsspuren.

Lot 463, Auction  127, Romances, Sammelband mit 14 Musikstücken in gestochenen Noten

Romances
Sammelband mit 14 Musikstücken in gestochenen Noten
Los 463

Nachverkaufspreis
500€ (US$ 568)

Details

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Romances. Sammelband mit 14 romantischen Musikstücken in gestochenen Noten. Verschiedene Orte (meist Paris) und Drucker, o. J. (1880).
Umfangreicher Sammelband mit zahlreichen romantischen Musikstücken. Vorhanden sind: I. Spontini. Duo de la Vestale. 8 S. Paris, Erard, o. J. - II. Dalayrac. Duo de maison a vendre. 9 S. Paris Jmbault, o. J. (1880). - III. Boildieu. Air de Beniowski. 8 S. Paris, Erard, o. J. - IV. H. Berton. Air des maris garcons. 7 S. Paris, Duhan, o. J. - V. Rossini. Le barbier de Séville. III Teile. 4 S.; 8 S.; 24 S. Brussel, Plouvier, o. J. - VI. Rossini. La pie voleuse. Seite 2-11. Paris, Castil-Blaze, o. J. - VII. Rossini. Guillaume tell. 2 Bl. O. O., Terry, o. J. - VIII. F. Herold. Marie. 3 S. O. O, Dr. und J. - IX. D. F. E. Auber. Fiorella. Nr 1-2, 5, 7, 11, 12. Paris, Pleyel, o. J. - X. D. F. E. Auber. La Fiancée. Nr. 1-2, 4-5, 7-8, 12. Paris, E. Troupenas, o. J. - XI. D. F. E. Auber. Le Maçon. Nr. 5, 7, 11. Lüttich, D. Duguet, o. J. - XII. D. F. E. Auber. Emma. Nr. 7. Brüssel, Plouvier, o. J. - XIII. D. F. E. Auber. La muette de portici. Nr. 5. Paris, Terry, o. J. - XIV. Carafa. Masaniello. Nr. 1-2, 4-5, 11. Lüttich, Terry, o. J. – Vorsätze leimschattig, papierbedingt gebräunt, teils größer feuchtrandig sowie etwas stock- und fingerfleckig. Vereinzelte Blätter lose. Durchgängig mit mehreren französischen Steuerstempeln.

Lot 464, Auction  127, Roselius, Ludwig, Doge und Dogessa. Godiva. Gudrun

Roselius, Ludwig
Doge und Dogessa. Godiva. Gudrun
Los 464

Nachverkaufspreis
200€ (US$ 227)

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Roselius, Ludwig. Doge und Dogessa. Godiva. Gudrun. (Musikalische Bühnendichtungen). 3 Teile in 1 Band. 55 S.; 67 S.; 76 S. 17,5 x 11 cm. OHalbleder (leicht berieben) mit goldgeprägtem RSchild. München, Berlin und Wien, Drei Masken bzw. Ed. Bote & G. Bock, 1928.
Ludwig Wilhelm Roselius (1902-1977) war ein deutscher Komponist, Musikkritiker und Dirigent. Unter anderem besuchte er die Kompositionsklasse bei Georg Schumann. – Mit 8-zeiliger Widmung des Autors auf dem Vorsatz. Innengelenke verstärkt, papierbedingt gebräunt, sonst gutes Exemplar.

Lot 465, Auction  127, Taubmann, Otto, Porzia. Oper in drei Aufzügen

Taubmann, Otto
Porzia. Oper in drei Aufzügen
Los 465

Nachverkaufspreis
120€ (US$ 136)

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Taubmann, Otto. Porzia. Oper in drei Aufzügen (nach Shakespeares "Kaufmann von Venedig") von Richard Wilde. Musik von Otto Taubmann. Klavierauszug mit Text. 2 Bl., 344 S. 33 x 26,5 cm. OHalbleinenband (fleckig und bestoßen; Rücken teils lädiert). Berlin, Drei-Masken-Verlag, 1916.
Klavierauszug für die Nutzung "zu Bühnenzwecken". Titel mit eigenhändiger Widmung von Otto Taubmann (1859-1929) an Georg Arnhold in Dresden, datiert Berlin, 8.4.1916. – Exlibris; leicht gebräunt, sonst innen tadellos.

Lot 466, Auction  127, Theaterszenen, Sammlung von 12 Kupferstichen

Theaterszenen
Sammlung von 12 Kupferstichen
Los 466

Nachverkaufspreis
180€ (US$ 205)

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Theaterszenen. Sammlung von 12 Kupferstichen von P. A. Martini, F. Bartolozzi, B. L. Prevost und J. J. le Veau. 15 x 10 cm (Plattenrand). Mit Passepartout. Paris um 1783.
Dargestellt sind verschiedene Theaterszenen wie zum Beispiel aus "La Galatea", "L’eroe cinese", "La Corona", "Angelica" etc. – Mit kleinen Gebrauchsspuren sonst gut erhalten. Dekorativ.

Lot 468, Auction  127, Bentz, Adolph Christoph, Das in der tieffesten Krufft vergrabene und nunmehro entdeckte Kleinod

Bentz, Adolph Christoph
Das in der tieffesten Krufft vergrabene und nunmehro entdeckte Kleinod
Los 468

Nachverkaufspreis
300€ (US$ 341)

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OKKULTA
Bentz, Adolph Christoph. Das in der tieffesten Krufft vergrabene und nunmehro entdeckte Kleinod, welches ist der alleredelste Schatz der Philosophorum, nemlichen lapis philosophorum seu medicina universalis. 15 Bl., 112 S. 16 x 10 cm. Leder d. Z. mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Franckfurt, Johann Adolph, 1714.
"Nebst einem Anhang einer Warnungs-Schrifft der falschen Gold- und Silber-Tincturen, Pulver und Pillen". – Mit Unterstreichungen, Marginalien und Markierungen verschiedener Hände, meist im weißen Rand. Letztes, leeres Vorsatzblatt mehrfach gestempelt und mit Sammlungssignatur in Kugelschreiber.

Lot 479, Auction  127, Enragé, No 1-12 (alles Ersch.)

Enragé
No 1-12 (alles Ersch.)
Los 479

Nachverkaufspreis
350€ (US$ 398)

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POLITIK 20. JAHRHUNDERT
L'Enragé. No. 1-12 in 12 Heften (alles Ersch.). Hrsg.: Jean-Jacques Pauvert. Mit zahlr. Abb. 31 x 23 cm. Illustr. OBroschur. Paris 1968.
Erste Ausgabe aller Nummern der legendären Pariser Zeitschrift, die von Mai bis November 1968 erschien. – Sehr gut erhalten.

Lot 480, Auction  127, Jantzen, Walther, Die Juden

Jantzen, Walther
Die Juden
Los 480

Nachverkaufspreis
100€ (US$ 114)

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Jantzen, Walther. Die Juden. Herausgegeben von der antisemitischen Aktion. 2 Auflage. 16 S. 20,5 x 29,5 cm. OBroschur (schwach berieben). Heidelberg, Berlin und Magdeburg, Kurt Vowinckel, (1941).
Geopolitik im Kartenbild, Heft 1. Einzige Ausgabe des mit Kartenmaterial und Statistiken illustrierten antisemitischen Atlasheftes, das in diffamierender Weise die historischen "Migrationsbewegungen" des jüdischen Volkes im Sinne der NS-Ideologie deutet, durchsetzt mit nationalsozialistischen Stereotypen. Der Germanist und Pädagoge Walther Jantzen (1904-1962) gründete 1957 in Göttingen den noch heute existierenden völkisch-nationalen Arbeitskreis für deutsche Dichtung (AfdD). – Schwach berieben.

Lot 502, Auction  127, Adami, Adam, Relatio historica de pacificatione Osnabrugo-Monasteriensi

Adami, Adam
Relatio historica de pacificatione Osnabrugo-Monasteriensi
Los 502

Nachverkaufspreis
160€ (US$ 182)

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Adami, Adam. Relatio historica de pacificatione Osnabrugo-Monasteriensi. 4 Bl., XXXII, 11 S., 4 Bl., 60, 16, 673 S. Mit gestochenem Portrait, gestochener Titelvignette, gefalteter Kupferstichtafel und Textkupfer. 22,5 x 17,5 cm. Pergament d. Z. Leipzig, Michael Türpe, 1737.
VD18 10197915. ADB I, 47. Wetzer-Welte I, 214. – Dritte, letzte und maßgebliche Ausgabe des bedeutenden Quellenwerks zum Westfälischen Frieden, herausgegeben von Johann Gottfried von Meiern (1692-1745). Bei den Friedensverhandlungen gehörte der Hildesheimer Weihbischof Adam Adami (1610-1663) als Bevollmächtigter der schwäbischen Klöster zu den entschiedensten Vertretern der katholischen Belange. "Wohl als einziger Friedensunterhändler hat Adami einen Rechenschaftsbericht über den Verlauf der Verhandlungen hinterlassen, der in übersichtlicher, auf authentischer Grundlage beruhender, auch gerecht urteilender Weise das Gewebe der Friedensverhandlungen offen darlegt" (NDB I, 55). "Eine Frucht dieser Thätigkeit sind seine aus den weitumfassenden Verhandlungsacten geschöpften 'Arcana pacis Westphalicae', zuerst anonym erschienen Frankfurt 1698, mit dem Namen des Verfassers 1707 und zuletzt unter dem Titel 'Relatio historica de pacificatione Osnabrugo-Monasteriensi' zu Leipzig 1738. Das Werk hat als die Arbeit eines sachkundigen, unbefangenen und wohlgesinnten Zeitgenossen und Mithandelnden verdiente Anerkennung gefunden. Dort findet sich auch die Abbildung seiner Metallgrabplatte in der Laurentiuscapelle des Doms, auf der er im Pontificalornate abgebildet ist" (ADB). – Sehr schönes und wohlerhaltenes Exemplar.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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