Troost, Cornelis
Junge Frau im gelben Kleid im Park
Los 6579
Nachverkaufspreis
600€ (US$ 690)
Junge Frau im gelben Kleid in einem Park.
Pastell mit Feder und Pinsel auf Pergament. 47 x 34,7 cm. Unten rechts signiert (undeutlich).
Provenienz: Bernard Houthakker, Amsterdam, Kat. 1963, Nr. 53.
"Cassel".
Gouache über Kreidelithographie. 52,2 x 69,3 cm. Im Rand unten mittig eigenh. betitelt und unten links signiert "gemalt Joh. Heinrich Bleuler" sowie rechts eigenh. bez. "in Feuerthalen bey der Rheinbrücke von Schaffhausen". Montiert auf einen Leistenrahmen.
Bleuler d. J., Johann Heinrich
"Aussicht von Schloss Wilhelmshöhe gegen Cassel".
Los 6582
Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,034)
"Aussicht von Schloss Wilhelmshöhe gegen Cassel".
Gouache über Kreidelithographie. 43,5 x 61,4 cm. Im Rand unten mittig eigenh. betitelt und unten links in der Darstellung mit undeutlicher Bezeichnung in der Platte [?] "Bleuler ad nat. fecit 1825[?]".
Bleuler d. J., Johann Heinrich
"Die große Fontaine auf der Wilhelmshöhe"
Los 6583
Nachverkaufspreis
1.800€ (US$ 2,069)
"Die große Fontaine auf der Wilhelmshöhe".
Gouache über Kreidelithographie. 52,2 x 69 cm. Im Rand unten mittig eigenh. betitelt und unten links signiert "gemalt Joh. Heinrich Bleuler" sowie rechts eigenh. bez. "in Feuerthalen bey der Rheinbrücke von Schaffhausen". Montiert auf einen Leistenrahmen.
Deutsch
1773. Eseltreiber an der italienischen Küste
Los 6584
Nachverkaufspreis
1.500€ (US$ 1,724)
1773. Eseltreiber an der italienischen Küste.
Feder in Grau und Braun, grau und braun laviert über Spuren von schwarzer Kreide, verso: eine weitere lavierte Federzeichnung "Flusslandschaft mit Viehhirte und schlafendem Mann". 41 x 51 cm. Unten rechts in Bleistift datiert "1773".
Thiele, Johann Alexander - zugeschrieben
Elbtallandschaft mit rastender Anglerfamilie, im Hintergund die Festung Königstein
Los 6589
Nachverkaufspreis
400€ (US$ 460)
zugeschrieben. Elbtallandschaft mit rastender Anglerfamilie, im Hintergund die Festung Königstein.
Schwarze Kreide, Spuren von Rötel, aufgezogen. 42,5 x 56 cm.
Thiele war von 1738 bis zu seinem Lebensende als kursächsischer Hofmaler August III. in Dresden tätig. Er schuf zahlreiche Ansichten des albertinischen Sachsens, die vornehmlich das Elbtal zwischen Meißen, Dresden und Pirna bis zur Festung Königstein zeigen, die auch in vorliegender Darstellung in idealer Form im Hintergrund erscheint. Als Lehrer begründete er eine reiche Tradition sächsischer Landschaftsmalerei (vgl. Ausst. Kat. Deutsche Zeichnungen des 18. Jahrhunderts, Kupferstichkabinett Berlin, Berlin 1987, Nr. 98).
Molitor, Martin von
zugeschrieben. Felslandschaft in der Sächsischen Schweiz
Los 6590
Nachverkaufspreis
400€ (US$ 460)
zugeschrieben. Felslandschaft in der Sächsischen Schweiz.
Feder in Grau, grau laviert, teils mit Gummi arabicum gehöht, auf Malkarton. 16,8 x 23,6 cm. Verso bez. "Carolafelsen 1831".
Gainsborough, Thomas
Flusslandschaft mit Brücke im Lake District
Los 6591
Nachverkaufspreis
4.500€ (US$ 5,172)
Flusslandschaft mit Brücke im Lake District.
Pinsel in Grau über Spuren von schwarzem Stift auf Bütten. 27,2 x 43,1 cm. Verso von fremder Hand bezeichnet "Gainsborough". Wz. Bekröntes Lilienwappen mit angehängten Buchstaben GR.
Obgleich Thomas Gainsborough im späten 18. Jahrhundert einer der gefragtesten Bildnismaler Englands war, wuchs in ihm mit zunehmendem Alter der Wunsch heran, der High Society zu entfliehen, um sich zurückgezogen seiner Leidenschaft für die Landschaftsmalerei zu widmen. Zeit dafür fand er schließlich in seinen späteren Lebensjahren. Die anfänglichen pastoralen Szenerien lösten bald grandiose, sublime Naturveduten ab. Entscheidend für diese Neuausrichtung war ein Ausflug in den pittoresken Lake District im Nordwesten von England, den Gainsborough auf der Suche nach dramatischen, unverbrauchten Motiven im Sommer 1783 mit seinem Freund Reverend Samuel Kilderbee bereiste. Nach heutigem Wissensstand stellt die vorliegende Zeichnung zusammen mit zwei weiteren, technisch eng verwandten Blättern (vgl. John Hayes: The Drawings of Thomas Gainsborough, London 1970, Kat.-Nr. 577 und 578) alles dar, was von der ursprünglich sicherlich umfangreicheren künstlerischen Ausbeute dieser Reise erhalten geblieben ist. Die exakte Verortung der Ansicht ist bislang nicht restlos geklärt, doch wurde in Vergangenheit vorgeschlagen, dass es sich um die Folly Bridge in Borrowdale handeln könnte.
Provenienz: Sotheby's, London, Auktion am 8. Juli 2011, Los 311.
Wicart, Nicolaas
Weite Flusslandschaft mit Wanderern
Los 6592
Nachverkaufspreis
500€ (US$ 575)
Weite Flusslandschaft mit Wanderern.
Pinsel in Grau auf Bütten. 37,5 x 51 cm. Unten links signiert "N. Wicaart inv.".
Bewachsene Felsen am Wasser.
Pinsel in Graubraun auf Bütten. 16,4 x 20,3 cm.
Provenienz: Aus einer unbekannten Sammlung AR (A. Rub, Mannheim?, Lugt 164a).
Sammlung Carl Heumann, Chemnitz (Lugt 2841a).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart, Auktion 29 am 29. November 1957: Sammlung Heumann, Chemnitz. Kunst des 18. und 19. Jahrhunders. Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde, Graphik, Los 164.
Sammlung Walter Bauer, Fulda.
Galliari, Gaspare
Theaterprospekt mit Rundbogenbrücke, im Hintergrund ein Hafen mit Galeeren
Los 6595
Nachverkaufspreis
500€ (US$ 575)
Theaterprospekt mit Rundbogenbrücke, im Hintergrund ein Hafen mit Galeeren.
Feder in Schwarz und Grau, grau laviert, über Spuren von schwarzem Stift. 37,2 x 53,5 cm. Wz. Nebenmarke "IV".
um 1790. Der Tod der Virginia.
Feder in Grau über schwarzem Stift, grau laviert, auf D&C Blauw-Bütten. 35,1 x 75,1 cm. Unten links signiert "J. Schmitt fec. Romae", verso abermals signiert "JSchmitt f:".
Caucig, Franz
Kompositionsentwurf zu einer mythologischen Hochzeitsszene
Los 6601
Nachverkaufspreis
2.000€ (US$ 2,299)
Kompositionsentwurf zu einer mythologischen Hochzeitsszene.
Feder in Schwarz, Pinsel in Braun, braun laviert. 38,9 x 57,5 cm. Wz. Pro Patria.
Der aus der slowenischen Stadt Gorizia stammende Maler Franz Caucig studierte zuerst an der Wiener Akademie und bildete sich ab 1779 in Bologna und Rom weiter, wo er sich dem Neoklassizismus zuwandte und freundschaftliche Beziehungen zu Felice Giani und Antonio Canova knüpfte. Caucig verbrachte insgesamt ein Jahrzehnt (1781-1791) in der Ewigen Stadt, die in diesen Jahren zu einem Zentrum klassizistischer Kunst avancierte. Ein längerer Studienaufenthalt in Venedig (1791-97) bildete den Abschluss der italienischen Wanderjahre. Nach seiner Rückkehr nach Wien erhielt Caucig 1798 eine Professur an der dortigen Akademie und war seit 1820 bis zu seinem Tod Direktor dieser Lehranstalt, von wo aus er die Ideale eines rigorosen Klassizismus energisch postulierte. Hauptbestandteil des malerischen und umfangreichen zeichnerischen Œuvres - die Graphische Sammlung der Akademie der bildenden Künste in Wien allein beherbergt über 2.000 Blätter - bildeten dabei antike Themen klassischer griechischer und römischer Autoren, von Homer über Ovid und Plutarch bis hin zum jüngsten unter ihnen, Diogenes Laertius. Rozman schrieb dazu: "His works with antique motifs present episodes from ancient history, art, philosophy, literature and politics, which we know, have forgotten or have never known." (vgl. Ksenija Rozman: Franz Kavčič / Cauzig: Themes of Antiquity, Ausst. Kat. National Gallery of Slovenia, Ljubljana 2010/2011, S. 11). Eine mögliche Deutung unseres Themas könnte die Hochzeit von Iphis und Ianthe sein, mit Juno bzw. Isis als Ehestifterin im Himmel, Venus und Cupido sowie Hymenaios, der Gott der Hochzeit, als Begleitfiguren. Entnommen den Metamorphosen des Ovid (Buch 9, Vers 666-797) beschreibt der Mythos die Geschichte der Iphis, Tochter des verarmtenLigdus, der droht, das Kind, falls es nicht als Junge geboren wird, zu töten. Die Göttin Isis hilft der verzweifelten Mutter Telethusa beim frommen Betrug das Neugeborene für einen Jungen auszugeben, und dies dem Vater zu verheimlichen. Jahre später verlobt der Vater Iphis mit dem Mädchen Ianthe. Die Verzweiflung der Liebenden ist groß, denn die Jungfrau brennt für die Jungfrau, und die Hochzeit naht. Da Träume und Vorzeichen nicht helfen, bringt Telethusa die Iphis in den Tempel der Isis und erfleht Erbarmen und Hilfe. Isis gibt ein Zeichen, und beim Weggang folgt der Iphis der Mutter: Aber mit größerem Schritt als sonst; auch bleibet die Weiße nicht im Gesicht, und es mehrt sich die Kraft, und die Mienen erhalten schärferen Zug [...] Mut auch, wie er im Weib nicht war, drängt jetzt. Zum Vermählungsfest erscheinen Hymenaios und Venus und Juno und Iphis als Mann sich vereinigt mit seiner Ianthe.
um 1820. Zug der Aurora.
Gouache über Umrissradierung nach Guido Reni. 21,2 x 38,5 cm (lichtes Maß). Montiert in einen Rahmen von Alphonse Giroux (1776-1848), Paris, verso mit dessen Etikett. (Gerahmt beschrieben).
um 1820. Aurora im Streitwagen.
Gouache über Umrissradierung nach Giovanni Volpato. 21,2 x 38,5 cm (lichtes Maß). Montiert in einen Rahmen von Alphonse Giroux (1776-1848), Paris, verso mit dessen Etikett. (Gerahmt beschrieben).
Deutsch
1838. Blick auf die Kirche SS. Giovanni e Paolo in Rom
Los 6616
Nachverkaufspreis
350€ (US$ 402)
1838. Blick auf die Kirche SS. Giovanni e Paolo in Rom.
Bleistift, grau und blau laviert. 13,5 x 21,5 cm. Unten rechts bezeichnet und datiert "Rom / Von den Kaiserl. Paläst. / Sept. 27 [18]38".
Valle dell’Inferno bei Tivoli.
Feder in Schwarz über Spuren von schwarzer Kreide auf Velin. 27,1 x 37,4 cm. Verso von fremder Hand in Bleistift bezeichnet "Kaiser". (1829). Wz. "FVD".
Motiv und Datierung sind abzuleiten aus zwei sowohl künstlerisch als auch motivisch eng verwandten Blättern identischer Größe, die in den letzten Jahren auf dem Berliner Auktionsmarkt angeboten wurden, eines mit der Inschrift "Roma di 10 Janajo [18]29 Valle del inferno". Adolph Kaiser wurde 1826 vom Weimarer Großherzog Karl August zusammen mit Friedrich Preller nach Italien entsandt. Zunächst an der Akademie in Mailand verbrachte er den Winter 1828/29 in Rom, wo er etwa eine Woche nach Entstehung vorliegender Zeichnung an der Gründung des dortigen Kunstvereins mitbeteiligt war.
um 1810. Landschaft bei Tivoli.
Feder in Braun über Spuren von schwarzer Kohle auf Bütten. 23,2 x 29,5 cm. Unten bezeichnet "Tivoli 28. Mai".
Beigegeben eine Federzeichnung von Christian Georg Schütz d. J.: Blick auf die Burgruine Liebenstein im Rheintal (18,9 x 24 cm. Unten links eigenhändig bezeichnet, signiert und datiert „Liebenstein . Gezeichnet / von C. G. Schütz 1800“).
Steiner, Emanuel
Römische Landschaft mit Maultiertreiber
Los 6620
Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,034)
Römische Landschaft mit Maultiertreiber.
Feder in Schwarz auf C&I Honig-Bütten. 29,4 x 40 cm.
Zusammen mit Carl Anton Graff (1736-1813) hielt sich der aus Winterthur stammende Emanuel Steiner von 1801 bis 1803 in Rom auf, wo er zahlreiche Studienblätter anlegte, die er nach seiner Rückkehr in die Schweiz auswertete. Auch das vorliegende Blatt ist nicht in Italien entstanden, sondern erst in den Jahren danach. Steiner kompiliert hier Motive aus einem Blick über Tivoli (Kunstmuseum Winterthur) mit den Bäumen aus einer Landschaftsstudie mit römischem Kastell (Hamburger Kunsthalle). Steiner arrangiert die Motive aus den genannten Studien auf eindrucksvolle Weise und schafft eine höchst effektvolle Landschaft, die in ihrer zeichnerischen Behandlung ähnlichen Landschaften Heinrich Theodor Wehles (1778-1805) und Carl Friedrich Rumohrs (1785-1843) nahesteht.
Provenienz: Sammlung Carl Heumann, Chemnitz (Lugt 555b und 2841a).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, Stuttgart, Auktion 29 am 29. November 1957: Sammlung Heumann, Chemnitz. Kunst des 18. und 19. Jahrhunders. Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde, Graphik, Nr. 109.
Sammlung Walter Bauer, Fulda.
Literatur: Ausst. Kat. Deutsch-römische Malerei und Zeichnung 1790-1830, Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig 1926, Nr. 358 (als Johann Christian Reinhart).
Ausst. Kat. 100 Jahre deutsche Zeichenkunst 1750-1850, Sammlung Konsul Heumann Chemnitz, Chemnitz 1930, Nr. 192 (als Johann Christian Reinhart).
Ausst. Kat. Deutsche Landschaftskunst 1750-1850, Breslau 1933, Nr. 129.
Ausst. Kat. Deutsche Zeichenkunst aus zwei Jahrhunderten, 1760-1960. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung W. B., Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe 1967, Nr. 109.
Ulf Martens: "Landschaftszeichnungen von Emanuel Steiner (1778-1831)", in: Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte, Bd. 31 (1974), S. 247 mit Abb. 8.
Olivier, Ferdinand
Weite Landschaft mit Gebirgszug und Baumgruppen
Los 6621
Nachverkaufspreis
1.350€ (US$ 1,552)
Weite Landschaft mit Gebirgszug und Baumgruppen.
Schwarze Kreide auf Velin. 13,5 x 20,3 cm.
Provenienz: C.G. Boerner, Düsseldorf (Kat. zur 3. Messe des Verbandes Deutscher Antiquare etc., Stuttgart 1964, Nr. 44 mit Abb.)
Sammlung Wolfgang Bauer, Fulda.
Die Auferstehung Christi.
Bleistift auf festem Zeichenpapier. 51 x 31,5 cm. Verso eine alte Zuschreibung an Cornelius.
Bildnis Johann Emanuel Veith.
Bleistift auf gräulichem Velin. 12,5 x 10,4 cm.
Emanuel Veith war ein österreichischer Arzt, Geistlicher und Autor der Spätromantik. Als Sohn eines jüdischen Rabbiners geboren, studierte er zunächst Human- und Tiermedizin in Prag, wo er später auch eine entsprechende Professur innehatte und Direktor des Tiermedizinischen Instituts wurde. In Wien lernte er über seinen Patienten Klemens Maria Hofbauer den Kreis der Wiener katholischen Erneuerer kennen und trat 1816 zum katholischen Glauben über. 1817 begann er ein Studium der katholischen Theologie und trat dem Redemptionsorden bei, blieb aber als Arzt tätig und war ein wichtiger Vertreter der Homöopathie. Im Jahre 1830 verließ er den Orden und wurde Domprediger in Wien und später Ehrendomherr von Salzburg. Von Bedeutung war er auch als Herausgeber und Autor zahlreicher Zeitschriften und Taschenbücher, verfasste aber unter anderem auch das Libretto für Giacomo Meyerbeers Singspiel "Das Brandenburger Tor".
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Sammlung Bertha Wackerle-Führich, Innsbruck (Schwiegertochter des Künstlers).
Sammlung Bernhard Funck, München (Lugt 3836).
Privatsammlung, Rheinland.
Literatur: Heinrich von Wörndle: Josef Führich's Werke, Wien 1914, Nr. 476.
Schwind, Moritz von - zugeschrieben
Der Taufritt Friedrichs des Freidigen nach Tannenberg
Los 6627
Nachverkaufspreis
900€ (US$ 1,034)
zugeschrieben. Der Taufritt Friedrichs des Freidigen nach Tannenberg.
Feder in Schwarz über Bleistift, grau und schwarz laviert. 43 x 17 cm. Um 1853.
Vorstudie für das gleichnamige Fresko aus dem Jahr 1854 im Landgrafenzimmer der Wartburg. Schwinds Wandbilder auf der Burg illustrieren die Geschichte der thüringischen Landgrafen vom 11. bis ins 14. Jahrhundert. Hier zu sehen ist der Zug von Friedrich I., genannt der Freidige, der seine Tochter zur Taufe bringen will und sie bei einer Rast an der Brust der Amme trinken lässt. Eine weitere Vorzeichnung befindet sich in der Graphischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar (Inv.Nr. KK 7894).
Niessen, Wilhelm Joseph
Neun Entwürfe für Gemälde zum Leben Christi
Los 6630
Nachverkaufspreis
700€ (US$ 805)
Neun Entwürfe für Gemälde zum Leben Christi.
Feder in Schwarz, schwarze Kreide, Pinsel in Grau, je drei Blatt auf braunem Karton aufgezogen. Je ca. 26,8 x 18,9 cm. Die Blätter "Heimsuchung" und "Geburt Christi" jeweils unten signiert "W. J. Niessen. inv.".
Die vorliegenden Gemälde-Vorzeichnungen für Darstellungen aus dem Leben Christ (vorhanden sind Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi, Christus erscheint der Engel am Ölberg, Geißelung, Dornenkrönung, der Auferstandene erscheint seiner Mutter auf dem Weg nach Golgata, Himmelfahrt und das Pfingstwunder) stehen womöglich im Zusammenhang mit der neogotischen Neuausstattung der Münchener Frauenkirche. Infolge der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs ist von dieser Ausstattung nichts mehr erhalten.
Hayter, George
Daniel in der Löwengrube umringt von Engeln
Los 6631
Nachverkaufspreis
200€ (US$ 230)
Daniel in der Löwengrube umringt von Engeln.
Feder in Braun auf Transparentpapier, an den Ecken auf ein Untersatzpapier aufgelegt. 24,5 x 30,5 cm. Oben rechts signiert "G Hayter inv Sept 18 1847", sowie unten rechts mit eigenh. Annotation in brauner Feder.
Eckersberg, Christoffer Wilhelm
Liegende Mutter mit Kind
Los 6634
Nachverkaufspreis
600€ (US$ 690)
Liegende Mutter mit Kind.
Feder in Schwarz, über Spuren von Bleistift, grau laviert. 16,1 x 19,8 cm. Unten links signiert und datiert "Eckersberg. April 1806".
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers, dessen Auktion 1854, Nr. 136.
Sammlung Benjamin Wolff (Lugt 420).
Privatsammlung, Schweden.
Italienisch
19. Jh. Ruinencapriccio mit Wasserfall
Los 6651
Nachverkaufspreis
600€ (US$ 690)
19. Jh. Ruinencapriccio mit Wasserfall.
Gouache. 45,4 x 59,6 cm.
Preller d. Ä., Friedrich
Küstenlandschaft bei Mola di Gaeta
Los 6652 [*]
Nachverkaufspreis
400€ (US$ 460)
Küstenlandschaft bei Mola di Gaeta.
Bleistift auf Transparentpapier. 16 x 24,5 cm. Unten rechts bezeichnet und datiert "Mola di Gaeta 14. Mai 1860".
Die Zeichnung zeigt die Umgebung der Hafenstadt Formia, ehemals Mola di Gaeta, und entstand während Prellers zweiter Italienreise, die ihn zwischen 1859-62 unter anderem nach Rom, Neapel und Sizilien führte.
Ender, Thomas
Ansicht von Florenz von den Cascinen aus
Los 6653
Nachverkaufspreis
1.200€ (US$ 1,379)
Ansicht von Florenz von den Cascinen aus.
Bleistift auf Velin. 27,1 x 39,6 cm. Unten links eigenh. (?) bez. "Florenz" und rechts nummeriert "2", verso Sammlernotiz in Feder "N°283 / Thom: Ender Florenz Studie". Um 1819.
Provenienz: Sammlung Josef Alois Ruf (dessen Sammlerstempel verso, Lugt 2182).
Ausstellung: Die Stadt. Bild, Gestalt, Vision. Europäische Stadtbilder im 19. und 20. Jahrhundert, Kunsthalle Bremen 1972/73, Nr. 22 ("Blick auf Florenz von den Cascinen aus").
Kanoldt, Edmund Friedrich
Die Steineichen in der Serpentara
Los 6654
Nachverkaufspreis
600€ (US$ 690)
Die Steineichen in der Serpentara.
Bleistift. 41,3 x 56,4 cm.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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